Was vor vier Jahrhunderten mit viel Mühe, Glauben und Hoffnung begonnen hat, ist bis heute lebendig geblieben: St. Jakob ist mehr als ein Bauwerk – sie ist ein Ort des Gebets, der Begegnung und der Heimat für Generationen von Gläubigen. Unzählige Taufen, Hochzeiten und Abschiede, stille Gebete und festliche Gottesdienste haben in diesen Mauern stattgefunden. Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen – im Stein, in den Fenstern, in den Herzen der Menschen.
Das Jubiläum feierte die Pfarrgemeinde als Vorabendmesse zu Allerheiligen und schon beim Betreten der Kirche spürte man den festlichen Anlass. Der Hochaltar war mit zusätzlichen Scheinwerfern in farbiges Licht getaucht und die Kirchenbänke waren gut besetzt. Die Predigt hielt Pfarrvikar Christian Ulbrich versteckt hinter der Jakobus-Büste als Jakobus „selbst“. Jakobus erinnerte an die vielen geschichtlichen Hoch- und Tiefpunkte der vergangenen 400 Jahre, an wichtige Stationen und Ereignisse.
Dass diese 400 Jahre zwar in der Vergangenheit liegen, die Kirchengeschichte aber immer weiter geschrieben und weiter mit Leben gefüllt sein wird, zeigt die Einführung zweier neuer Kommunionhelferinnen. Katharina Hemme und Carola Romig wurden der Kirchengemeinde feierlich vorgestellt, willkommen geheißen und von Stadtpfarrer Benjamins Gnan gesegnet.
Die besondere Stimmung des Gottesdienstes wurde vom Kirchenchor unter Leitung von Christian Baumgartner wunderbar unterstützt und verstärkt.
Im Anschluss waren alle herzlich zu einem Imbiss und Umtrunk im Pfarrheim eingeladen – Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen zu teilen und auf das zu blicken, was verbindet: der gemeinsame Glaube.
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